Willkommen in der Pfarre Linz – St. Peter!

Das Wort zum 5. Sonntag der Osterzeit

Der Mai ist gekommen - der Wonnemonat beginnt. - Warum bezeichnen wir den Mai als „Wonnemonat“? Nun, der Mai ist seit Jahrhunderten als Wonne-, Liebes-, Blumen- und Frühlingsmonat bekannt. Er ist aber auch Hochzeits- und meist Pfingstmonat, in dem die Kirche ihren „Geburtstag“ feiert. Karl der Große führte im 8. Jh. den Namen (altdeutsch: Wunni-manoth) ein, der auf die warmen Temperaturen und die wiedererwachte Vegetation hinweist.

Doch was bedeutet eigentlich das Wort „Wonne“, das man im heutigen Sprachgebrauch fast gar nicht mehr benutzt? - Laut Duden: Ein hoher Grad der Beglückung, des Vergnügens, der Freude. Ein anderes Lexikon erklärt die Wonne mit: Ein Zustand, in dem man große Freude und Wohlbehagen empfindet.

Und noch eine dritte und letzte Erklärung: Wonne wird verbunden mit Glücksgefühl, Hochgefühl, Genuss, Zufriedenheit. Deshalb bezeichnet man wohl auch ein gut genährtes und fröhlich lachendes Kleinkind als einen „Wonneproppen“.

Diese ungetrübte Wonne wünsche ich euch in diesem Monat, wo dann hoffentlich auch wieder die Gasthäuser aufmachen und wir uns dann wenigstens in kleinen Runden wieder treffen können, um Lachen, Freude, Wärme und Frühling miteinander genießen zu können!

Franz Pamminger

 

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„...das habt ihr mir getan!“

Krieg und Terror zwingen Menschen, unter Lebensgefahr aus ihrer Heimat zu fliehen. Sie müssen dort alles, was ihnen vertraut war, ihre Angehörigen, ihre Freunde und ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen. Sie kommen in unser Land mit der verzweifelten Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Geborgenheit.

Im 25. Kapitel des Matthäusevangeliums sagt Jesus: „Was ihr für einen meiner geringsten Schwestern und Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

Wir haben daher im Jahr 2015 in unserem Pfarrheim Platz für zwölf heimatlose Menschen geschaffen. Unsere Pfarrgemeinde hilft seither, so gut es geht.

Viele Freundschaften sind gewachsen. Mittlerweile sind unsere syrischen Freunde nicht mehr aus unserer Pfarre wegzudenken.

Ich danke allen Spallerhoferinnen und Spallerhofern und allen Freundinnen und Freunden aus Nah und Fern, die unsere syrischen Gäste so liebevoll annehmen, die uns immer wieder mit ihrem tatkräftigem Engagement, mit ihrem stets offenen Herzen und mit ihrem Gebet unterstützen.

Danke, dass Ihr uns helft, den uns anvertrauten Menschen vorübergehend ein menschenwürdiges Zuhause bieten zu können und ihnen einen guten Start in ihr neues Leben zu ermöglichen!

Ihr dankbarer Pfarrer
Franz Zeiger

Spallerhofer Tafel

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Gottes Schöpfung...

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... sind die tierischen Bewohner, die in unserem Pfarrhaus für mehr Leben sorgen, online!
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Bildnachweis: Grafikwerkstatt Hand & Maus – Diana Kohne

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