Willkommen in der Pfarre Linz – St. Peter!

Das Wort zum 3. Fastensonntag

„Wenn ich wieder von vorne anfangen könnte!“, so denkt man zuweilen. Ob nach einer verpatzten Prüfung, einem daneben gegangenen Gespräch, einem Tag, an dem einfach alles schief zu gehen scheint - viele Situationen fallen uns da ein. Und manchmal bekommt man eine zweite Chance. Warum bekommen wir sie? Ist da jemand wie der Weingärtner im heutigen Sonntagsevangelium, dem wir scheinbar viel bedeuten und der versucht, die Schuld nicht bei uns zu suchen, der auch das Umfeld betrachtet und an uns glaubt?

Öfters aber bekommen wir indirekt eine zweite Chance. Immer dann, wenn jemand anderer seine Chance verspielt hat, und wir es bemerken und uns dann ändern. Wenn uns auffällt, dass etwas nicht gut ist, bekommen wir die Chance, es bei uns besser zu machen.

Der Feigenbaum im Evangelium ist meines Erachtens ein sehr schönes Bild. Er soll süße Früchte tragen, aber momentan erfüllt er seine Aufgabe nicht. Der Mensch sagt dann, dass er nutzlos ist, und nur den Platz, das Wasser und den Boden verschwendet. In seinen Augen ist er nicht brauchbar für die Gesellschaft.

Und dann gibt es noch den Weingärtner, der im Evangelium ganz unmissverständlich für Gott steht. Auch dem Weingärtner ist sicher schon aufgefallen ist, dass der Feigenbaum keine Früchte trägt. Trotzdem verteidigt er ihn und gibt ihm eine letzte Chance. Der Baum weiß jetzt, was mit ihm passieren wird, wenn er im nächsten Jahr noch immer keine Früchte trägt. Aber er weiß auch, dass er nicht alleine gelassen ist. Dass da jemand ist, der ihm helfen will.

Wenn ich mich ändern will, dann bekomme ich Unterstützung.

Ist das nicht eine befreiende Aussicht?

Franz Zeiger, Pfarrer

 

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„...das habt ihr mir getan!“

Krieg und Terror zwingen Menschen, unter Lebensgefahr aus ihrer Heimat zu fliehen. Sie müssen dort alles, was ihnen vertraut war, ihre Angehörigen, ihre Freunde und ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen. Sie kommen in unser Land mit der verzweifelten Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Geborgenheit.

Im 25. Kapitel des Matthäusevangeliums sagt Jesus: „Was ihr für einen meiner geringsten Schwestern und Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

Wir haben daher im Jahr 2015 in unserem Pfarrheim Platz für zwölf heimatlose Menschen geschaffen. Unsere Pfarrgemeinde hilft seither, so gut es geht.

Viele Freundschaften sind gewachsen. Mittlerweile sind unsere syrischen Freunde nicht mehr aus unserer Pfarre wegzudenken.

Ich danke allen Spallerhoferinnen und Spallerhofern und allen Freundinnen und Freunden aus Nah und Fern, die unsere syrischen Gäste so liebevoll annehmen, die uns immer wieder mit ihrem tatkräftigem Engagement, mit ihrem stets offenen Herzen und mit ihrem Gebet unterstützen.

Danke, dass Ihr uns helft, den uns anvertrauten Menschen vorübergehend ein menschenwürdiges Zuhause bieten zu können und ihnen einen guten Start in ihr neues Leben zu ermöglichen!

Ihr dankbarer Pfarrer
Franz Zeiger

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Bildnachweis: Grafikwerkstatt Hand & Maus – Diana Kohne

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