Willkommen in der Pfarre Linz – St. Peter!

Das Wort zum Christkönigssonntag

Und wieder ein Vorwort zum Gemeindebrief im kompletten „Lockdown“. Es ist bedrückend und könnte bereits ein bisschen den Keim der Resignation aufkommen lassen. Die sozialen Kontakte deutlich eingeschränkt, die öffentlichen Gottesdienste wieder ausgesetzt. Wahrhaftig ein traurig machendes Bild.

Aber je länger diese entmutigende Zeit andauert, umso mehr ist gerade von uns Christinnen und Christen Solidarität gefragt. Was diese Solidarität unter anderem bedeutet, hat uns Jesus selbst gesagt, wie wir im Evangelium zum Christkönigssonntag (Mt 25, 31-46) hören können: „ ... Denn ich war hungrig und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen ... “ und weiter „ ... Was ihr für einen meiner geringsten Brüder (Schwestern) getan habt, das habt ihr mir getan ... “

Solidarität zeigt sich in der Zuwendung zu unserem Nächsten. Auch wenn es durch die massiven Einschränkungen oft nicht einfach ist – nutzen wir die Möglichkeiten, die uns trotz „Lockdown“ geblieben sind (oder sich alternativ auftun) um diese Solidarität zu leben. Behalten wir uns dabei die Freude an unserem Glauben und die Zuversicht, die aus diesem Glauben resultiert.

Neben der gelebten Solidarität lade ich Sie (Euch) auch ganz herzlich zum Gebet für jene Menschen ein, die an Covid-19 erkrankt sind oder unter der Corona-Pandemie besonders leiden.

Ich wünsche Ihnen (Euch) allen in dieser schwierigen Zeit Gottes Segen, viel Kraft und Ausdauer und das nötige Gottvertrauen gepaart mit einer ausreichenden Portion Fröhlichkeit!

Heinz Kratochwill

 

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„...das habt ihr mir getan!“

Krieg und Terror zwingen Menschen, unter Lebensgefahr aus ihrer Heimat zu fliehen. Sie müssen dort alles, was ihnen vertraut war, ihre Angehörigen, ihre Freunde und ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen. Sie kommen in unser Land mit der verzweifelten Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Geborgenheit.

Im 25. Kapitel des Matthäusevangeliums sagt Jesus: „Was ihr für einen meiner geringsten Schwestern und Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

Wir haben daher im Jahr 2015 in unserem Pfarrheim Platz für zwölf heimatlose Menschen geschaffen. Unsere Pfarrgemeinde hilft seither, so gut es geht.

Viele Freundschaften sind gewachsen. Mittlerweile sind unsere syrischen Freunde nicht mehr aus unserer Pfarre wegzudenken.

Ich danke allen Spallerhoferinnen und Spallerhofern und allen Freundinnen und Freunden aus Nah und Fern, die unsere syrischen Gäste so liebevoll annehmen, die uns immer wieder mit ihrem tatkräftigem Engagement, mit ihrem stets offenen Herzen und mit ihrem Gebet unterstützen.

Danke, dass Ihr uns helft, den uns anvertrauten Menschen vorübergehend ein menschenwürdiges Zuhause bieten zu können und ihnen einen guten Start in ihr neues Leben zu ermöglichen!

Ihr dankbarer Pfarrer
Franz Zeiger

Lockdown

Bedingt durch den neuerlichen Lockdown entfallen vorläufig bis einschließlich 6. Dezember 2020 alle Gottesdienste und Veranstaltungen. Wir danken für Ihr Verständnis – und bitte bleiben Sie gesund!

Spallerhofer Tafel

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... sind die tierischen Bewohner, die in unserem Pfarrhaus für mehr Leben sorgen, online!
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Bildnachweis: Grafikwerkstatt Hand & Maus – Diana Kohne

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