Willkommen in der Pfarre Linz – St. Peter!

Das Wort zum 13. Sonntag im Jahreskreis

Zuallererst möchte ich unserer Schwestergemeinde Sankt Peter alles Gute zu ihrem Patrozinium wünschen. Während das Kirchweihfest dem Geburtstag eines Gotteshauses gleichkommt ist das Patrozinium quasi ihr Namenstag. Es ist ein schönes Zeichen unserer Römisch-Katholischen Kirche, dass bei jeder Weihe eines Gotteshauses der Fokus auf einen bestimmten Heiligen gelegt wird. Im Fall der Kirche am Spallerhof ist es ein Fischer aus Galiläa und einer der zwölf Aposteln, eben dieser Simon, der später den Beinamen Petrus (= Fels) erhalten hat.

Dieser Simon Petrus ist mir sympathisch. Im Neuen Testament gibt es ja eine Reihe von Erzählungen über ihn und allzu oft kommt er dabei gar nicht so gut weg. Er wird auch gezeigt in seiner Schwäche, in seinem Zweifel, auch in seinem Unglauben. Aber in letzter Konsequenz ist sein Bekenntnis zu Jesus unumstößlich.

Eigentlich ist es ein Kuriosum der Geschichte, dass sich unsere Päpste auf die Nachfolge gerade dieses Simon Petrus berufen haben und berufen. Vielen dieser Päpste sind theologische, juridische und administrative Spitzfindigkeiten nicht fremd gewesen (um es einmal etwas beschönigend zu formulieren). Das hat alles nichts mit dem Simon Petrus aus den Evangelien zu tun. Simon Petrus, ein einfacher Fischer dem in der Begegnung und im Zusammensein mit Jesus immer mehr die Augen geöffnet worden sind. Geöffnet worden sind bis zu seinem Bekenntnis: „Du bist der Messias, der Sohn des lebendigen Gottes“ (Mt 16, 16).

Schön wenn ein Gotteshaus so einen Patron hat! Nochmals alles Gute und Gottes Segen den Glaubensgeschwistern von Sankt Peter zu ihrem Patrozinium.

Heinz Kratochwill

 

→  Zum Verzeichnis der Sonntagsworte...

 

„...das habt ihr mir getan!“

Krieg und Terror zwingen Menschen, unter Lebensgefahr aus ihrer Heimat zu fliehen. Sie müssen dort alles, was ihnen vertraut war, ihre Angehörigen, ihre Freunde und ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen. Sie kommen in unser Land mit der verzweifelten Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Geborgenheit.

Im 25. Kapitel des Matthäusevangeliums sagt Jesus: „Was ihr für einen meiner geringsten Schwestern und Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

Wir haben daher im Jahr 2015 in unserem Pfarrheim Platz für zwölf heimatlose Menschen geschaffen. Unsere Pfarrgemeinde hilft seither, so gut es geht.

Viele Freundschaften sind gewachsen. Mittlerweile sind unsere syrischen Freunde nicht mehr aus unserer Pfarre wegzudenken.

Ich danke allen Spallerhoferinnen und Spallerhofern und allen Freundinnen und Freunden aus Nah und Fern, die unsere syrischen Gäste so liebevoll annehmen, die uns immer wieder mit ihrem tatkräftigem Engagement, mit ihrem stets offenen Herzen und mit ihrem Gebet unterstützen.

Danke, dass Ihr uns helft, den uns anvertrauten Menschen vorübergehend ein menschenwürdiges Zuhause bieten zu können und ihnen einen guten Start in ihr neues Leben zu ermöglichen!

Ihr dankbarer Pfarrer
Franz Zeiger

zum Tierlichtblick

weiter...

Gottes Schöpfung...

... in unserer Hand!
Unser Projekt TierLichtBlick weiter...

Speziell für unsere Kleinen ...

... sind die tierischen Bewohner, die in unserem Pfarrhaus für mehr Leben sorgen, online!
Arche Noah
weiter...

Bildnachweis: Grafikwerkstatt Hand & Maus – Diana Kohne

Links

Viele interessante Linksweiter...