Willkommen in der Pfarre Linz – St. Peter!

Das Wort zum 2. Sonntag der Osterzeit

Ein Sachbuchautor, der beispielsweise den Nachweis erbringen möchte, dass die Menschheit wiederholt Besuch von technisch weiter als wir fortgeschrittenen Astronauten bekommen habe, wird sich hüten, auch nur eines der vielen Indizien auszulassen, die er in monate- oder gar jahrelanger Recherche ausfindig gemacht hat. Im Gegenteil, er wird alles, was nur irgendwie nach einem Beweis ausschaut, also auch manches fragwürdige und wackelige Argument auf den Tisch legen, um seine Leserinnen und Leser zu überzeugen.

Dem gegenüber leistet sich das Evangelium des Johannes die Ungeheuerlichkeit, eine Fülle von Beweisen einfach zu unterschlagen, wenn es anmerkt, es sei nur ein geringer Bruchteil all jener Zeichen schriftlich dokumentiert, die Jesus vor den Augen seiner Jünger getan hat.

Weshalb legt das Evangelium nicht alles vor, was ein Beweis sein könnte?

Vielleicht, weil manches nicht an die große Glocke der Indiskretion gehängt werden sollte? Oder weil die Geschichte mit Jesus die Begegnung mit einem Lebenden ist und die Zeichen bis auf den heutigen Tag noch immer passieren?

Mag sein.

Ganz bestimmt aber auch, weil es nicht um Quantität, sondern um Qualität geht. Denn wer einsichtig ist, braucht nicht viele Beweise. Ihm genügt schon ein einziger.

Franz Zeiger, Pfarrer

 

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„...das habt ihr mir getan!“

Krieg und Terror zwingen Menschen, unter Lebensgefahr aus ihrer Heimat zu fliehen. Sie müssen dort alles, was ihnen vertraut war, ihre Angehörigen, ihre Freunde und ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen. Sie kommen in unser Land mit der verzweifelten Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Geborgenheit.

Im 25. Kapitel des Matthäusevangeliums sagt Jesus: „Was ihr für einen meiner geringsten Schwestern und Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

Wir haben daher im Jahr 2015 in unserem Pfarrheim Platz für zwölf heimatlose Menschen geschaffen. Unsere Pfarrgemeinde hilft seither, so gut es geht.

Viele Freundschaften sind gewachsen. Mittlerweile sind unsere syrischen Freunde nicht mehr aus unserer Pfarre wegzudenken.

Ich danke allen Spallerhoferinnen und Spallerhofern und allen Freundinnen und Freunden aus Nah und Fern, die unsere syrischen Gäste so liebevoll annehmen, die uns immer wieder mit ihrem tatkräftigem Engagement, mit ihrem stets offenen Herzen und mit ihrem Gebet unterstützen.

Danke, dass Ihr uns helft, den uns anvertrauten Menschen vorübergehend ein menschenwürdiges Zuhause bieten zu können und ihnen einen guten Start in ihr neues Leben zu ermöglichen!

Ihr dankbarer Pfarrer
Franz Zeiger

Spallerhofer Tafel

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Bildnachweis: Grafikwerkstatt Hand & Maus – Diana Kohne

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