Willkommen in der Pfarre Linz – St. Peter!

Das Wort zum 3. Sonntag im Jahreskreis

Das Evangelium zum heutigen Sonntag berichtet, wie Jesus am See von Galiläa den Simon Petrus und seinen Bruder Andreas in seine Nachfolge ruft.

Die beiden werden direkt von ihrer Arbeit als Fischer am Seeufer wegberufen. Die Brüder standen im seichten Uferwasser und warfen ihr Wurfnetz aus, um damit Fische zu fangen. Einzig die Worte Jesu „Kommt! Folgt mir nach! Und ich will euch zu Menschenfischern machen“ veranlassen die Brüder ihre Arbeit niederzulegen und alles, ihre Familie, ihre Freunde, ihr Haus und sonstigen Besitz zu verlassen, um Jesus zu folgen.

Diese Menschen brechen aus ihrem alten Leben auf, um ein völlig neues Leben zu beginnen. Nichts im Text des Evangeliums klärt uns auf über die näheren Motive, Maßnahmen oder vorangegangene Gespräche im Zusammenhang mit dieser Entscheidung. Die Brüder brechen auf, sie folgen Jesus, wirken mit ihm, leiden mit ihm, leben, essen, freuen sich und trauern mit Jesus. Die Worte Jesu sind für sie verbindlich, er wird Herr ihres Lebens. Auch das Brüderpaar Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, folgen Jesus nur auf sein Wort hin. Sie besserten gerade ihre Netze mit ihrem Vater aus.

Die Menschen, die Jesus in die Nachfolge ruft, lassen sich also ganz auf Jesus ein und definieren ihr Leben völlig neu.

Am heutigen Sonntag geht dieser Ruf an jede und jeden von uns: „Komm! Folge mir nach!“ Es liegt jetzt einzig und allein an uns, ob auch wir uns auf Jesus einlassen und unser Leben neu definieren.

Franz Zeiger, Pfarrer

 

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„...das habt ihr mir getan!“

Krieg und Terror zwingen Menschen, unter Lebensgefahr aus ihrer Heimat zu fliehen. Sie müssen dort ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen. Sie kommen in unser Land und besitzen kaum mehr als die Kleidung, die sie am Leib tragen.

In Linz angekommen werden sie in Zelten untergebracht – trotz Regen und Kälte. Es gibt für diese Menschen in unserer Stadt kein ordentliches Dach über dem Kopf, so scheint es.

Die Helferinnen und Helfer vor Ort sind am Limit ihrer Möglichkeiten und Kräfte. Die Lage ist desaströs.

Als Pfarrgemeinde wollen wir helfen, so gut es geht: Wir haben daher in unserem Pfarrheim vorübergehend Platz für 12 heimatlose Menschen geschaffen.

Im 25. Kapitel des Matthäusevangeliums sagt Jesus: „Was ihr für einen meiner geringsten Schwestern und Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

Liebe Spallerhoferinnen und Spallerhofer, ich bitte Sie vom Herzen, die uns für eine kurze Zeit anvertrauten Menschen wohlwollend in unserer Mitte aufzunehmen.

Ihr Pfarrer
Franz Zeiger

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