Willkommen in der Pfarre Linz – St. Peter!

Das Wort zum 3. Fastensonntag

So kennen wir Jesus eigentlich nicht, wie wir ihn in diesem Sonntags-Evangelium erleben, wo er voller Zorn die Händler und Geldwechsler aus dem Tempel hinaustreibt.

Wenn wir Jesus beschreiben sollten, sprechen wir wohl eher von einem Friedensstifter, wir sehen ihn als jemand, der barmherzig ist, der heilt, als jemanden der Worte findet, die gut tun. Woher kommt dieser Gefühlsausbruch, diese Wut auf einmal? Warum? Was hat es damit auf sich? Ich denke, weil der Blick auf Gott verstellt wurde – Gott zur Nebensache wird.

Der Tempel – die Kirche und eine Pfarre muss der Ort sein und bleiben, an dem Menschen Gott in besonderer Weise begegnen können. Da muss deutlich werden, wie Gott mit jedem Menschen umgeht und wer jeder Mensch für Gott ist.

Insofern macht es Sinn und tut richtig gut, dass in der Kirche diskutiert wird. Für mein Empfinden haben wir auch nicht wirklich eine Streitkultur, wo es auch mal heftiger – mit Worten - zugehen darf und gleichzeitig aber der Respekt vor jeder Person als Abbild Gottes spürbar wird. Da tut es gut zu sehen, wie Papst Franziskus so manches ablegt, dass nur noch höfisch absolutistischer Klimbim war. Und es tut auch gut zu sehen, dass die Kirche dort wieder an Autorität und Achtung gewinnt, wo sie sich um Menschen kümmert, wo sie mutig auftritt und den Menschen in seiner ganzen Bedürftigkeit aber auch in seiner Gott-Ebendbildlichkeit in die Mitte stellt und eigene Privilegien geringer achtet.

Für diesen unverstellten Blick auf Gott steht Jesus ein. Darum geht es auch jetzt in der Fastenzeit bei uns. Und das geht wohl nicht immer ganz emotionsfrei.

Franz Pamminger

 

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„...das habt ihr mir getan!“

Krieg und Terror zwingen Menschen, unter Lebensgefahr aus ihrer Heimat zu fliehen. Sie müssen dort alles, was ihnen vertraut war, ihre Angehörigen, ihre Freunde und ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen. Sie kommen in unser Land mit der verzweifelten Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Geborgenheit.

Im 25. Kapitel des Matthäusevangeliums sagt Jesus: „Was ihr für einen meiner geringsten Schwestern und Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

Wir haben daher im Jahr 2015 in unserem Pfarrheim Platz für zwölf heimatlose Menschen geschaffen. Unsere Pfarrgemeinde hilft seither, so gut es geht.

Viele Freundschaften sind gewachsen. Mittlerweile sind unsere syrischen Freunde nicht mehr aus unserer Pfarre wegzudenken.

Ich danke allen Spallerhoferinnen und Spallerhofern und allen Freundinnen und Freunden aus Nah und Fern, die unsere syrischen Gäste so liebevoll annehmen, die uns immer wieder mit ihrem tatkräftigem Engagement, mit ihrem stets offenen Herzen und mit ihrem Gebet unterstützen.

Danke, dass Ihr uns helft, den uns anvertrauten Menschen vorübergehend ein menschenwürdiges Zuhause bieten zu können und ihnen einen guten Start in ihr neues Leben zu ermöglichen!

Ihr dankbarer Pfarrer
Franz Zeiger

Spallerhofer Tafel

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... sind die tierischen Bewohner, die in unserem Pfarrhaus für mehr Leben sorgen, online!
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Bildnachweis: Grafikwerkstatt Hand & Maus – Diana Kohne

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