Willkommen in der Pfarre Linz – St. Peter!

Das Wort zum 1. Fastensonntag

in der 1. Lesung zum heutigen ersten Fastensonntag begegnet uns ein bekanntes Bild: der gute Noah, die gemütliche Arche, die vielen Tiere, ein Regenbogen – Heerscharen von Kindern haben diese Szene schon gemalt und gebastelt. Und die Taube mit dem Ölzweig im Schnabel darf dabei natürlich auch nicht fehlen.

Dabei ist die Sintflut-Erzählung keine Kinder- und keine einfache Friedensgeschichte, sondern eine zwiespältige und schwer zu verstehende. Gott ist mit seinen Geschöpfen unzufrieden. Zum dritten Mal schon rückt er zur Bestrafung aus. Man erschrickt und liest erleichtert das Ende der Geschichte, die wir heute gehört haben. Noah, der Regenbogen und Gottes Versprechen, nun keine Sintflut mehr zu schicken, verleiten uns dazu, dies als Happy End zu verstehen. Doch blättern wir weiter im Buch Genesis:

Es folgt eine schier endlose Folge von Verhängnissen und Katastrophen. Dafür steht das Bild der Sintflut. Wo aber die Grenzen respektiert werden, kann das Leben überdauern: Deshalb die Arche.

Im Zentrum aber steht in der 1. Lesung der Regenbogen: Er ist das Zeichen für Gottes ewigen Bund mit uns Menschen. Zu einem Bund, d. h. einem gegenseitigen Treueversprechen, gehört immer ein Zeichen, dass die beiden Partner ständig an ihr Versprechen erinnert: das sind bei der Ehe die Eheringe und zwischen Gott und Noah (den Menschen) ist es der Regenbogen mit seiner farbenprächtigen und positiven Ausstrahlungskraft, der ganz augenscheinlich Himmel und Erde miteinander verbindet.

Der Regenbogen ist heute ein Zeichen für Freiheit, für Frieden, für Umweltschutz und die Buntheit von uns Menschen. Aber was seit der Zeit der Bibel gleich geblieben ist – er ist ein Zeichen für die bedingungslose Liebe Gottes zu uns Menschen. Auch wenn wir nicht immer so sind und sein können, wir vielleicht selbst wollten, Gott liebt uns in allem, was geschieht! Gottes Geschichte mit dem Menschen geht weiter. Dafür steht der Regenbogen im Buch Genesis. Ich lade Sie ein, genau daran zu denken, wenn Sie das nächste Mal einen Regenbogen sehen: Gott liebt DICH mit deiner ganzen Buntheit!

Pastoralassistent Michael Mitter

 

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„...das habt ihr mir getan!“

Krieg und Terror zwingen Menschen, unter Lebensgefahr aus ihrer Heimat zu fliehen. Sie müssen dort alles, was ihnen vertraut war, ihre Angehörigen, ihre Freunde und ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen. Sie kommen in unser Land mit der verzweifelten Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Geborgenheit.

Im 25. Kapitel des Matthäusevangeliums sagt Jesus: „Was ihr für einen meiner geringsten Schwestern und Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

Wir haben daher im Jahr 2015 in unserem Pfarrheim Platz für zwölf heimatlose Menschen geschaffen. Unsere Pfarrgemeinde hilft seither, so gut es geht.

Viele Freundschaften sind gewachsen. Mittlerweile sind unsere syrischen Freunde nicht mehr aus unserer Pfarre wegzudenken.

Ich danke allen Spallerhoferinnen und Spallerhofern und allen Freundinnen und Freunden aus Nah und Fern, die unsere syrischen Gäste so liebevoll annehmen, die uns immer wieder mit ihrem tatkräftigem Engagement, mit ihrem stets offenen Herzen und mit ihrem Gebet unterstützen.

Danke, dass Ihr uns helft, den uns anvertrauten Menschen vorübergehend ein menschenwürdiges Zuhause bieten zu können und ihnen einen guten Start in ihr neues Leben zu ermöglichen!

Ihr dankbarer Pfarrer
Franz Zeiger

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Bildnachweis: Grafikwerkstatt Hand & Maus – Diana Kohne

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