Willkommen in der Pfarre Linz – St. Peter!

Das Wort zum 28. Sonntag im Jahreskreis

Über die Motive, die den namentlich nicht bekannten jungen Mann bewegten, eines Tages zu Jesus zu gehen und ihn zu fragen, was er denn tun müsse, um das ewige Leben zu gewinnen, steht nichts in der Bibel. Wir erfahren lediglich, wie er reagiert hat, als Jesus ihm empfahl, sein gesamtes Vermögen zu verkaufen und den Erlös den Armen zu geben: Er war traurig.

Nehmen wir einmal an, sein Motiv war das ehrliche Bedürfnis, den Gott wohlgefälligen Weg des Lebens zu finden. Dann war für ihn das Loslassenkönnen eine Hürde, die ihm zu hoch war, etwas, wofür er noch nicht reif war.

Möglicherweise war sein Motiv aber bloß, sich von Jesus die Bestätigung zu holen, dass er ohnehin ein phantastischer Bursche sei. Immerhin hat sein Auftreten etwas auffällig Theatralischen an sich: Er kniet sich hin und redet Jesu mit „Guter Meister“ an – und tut damit etwas, was Jesus ganz und gar nicht gefällt. Und als Jesus ihm die Zehn Gebote in Erinnerung ruft, stellt er sich als einen Musterknaben an Moral hin, der alle Gebote bereits längst befolgt hat, und zwar „von Jugend an“ und nicht etwa erst seit kurzem wie so manche andere, die erst durch Johannes den Täufer oder durch Jesus zur Umkehr fanden. Dann war das, was ihn im tiefsten traurig gestimmt hat, nicht so sehr der Verzicht auf das Geld, den Jesus verlangte, sondern dass Jesus nicht zu ihm sagte: „Du bist in Ordnung, du bist endlich einer, der Umkehr nicht nötig hat!“

Franz Zeiger, Pfarrer

 

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„...das habt ihr mir getan!“

Krieg und Terror zwingen Menschen, unter Lebensgefahr aus ihrer Heimat zu fliehen. Sie müssen dort alles, was ihnen vertraut war, ihre Angehörigen, ihre Freunde und ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen. Sie kommen in unser Land mit der verzweifelten Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Geborgenheit.

Im 25. Kapitel des Matthäusevangeliums sagt Jesus: „Was ihr für einen meiner geringsten Schwestern und Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

Wir haben daher im Jahr 2015 in unserem Pfarrheim Platz für zwölf heimatlose Menschen geschaffen. Unsere Pfarrgemeinde hilft seither, so gut es geht.

Viele Freundschaften sind gewachsen. Mittlerweile sind unsere syrischen Freunde nicht mehr aus unserer Pfarre wegzudenken.

Ich danke allen Spallerhoferinnen und Spallerhofern und allen Freundinnen und Freunden aus Nah und Fern, die unsere syrischen Gäste so liebevoll annehmen, die uns immer wieder mit ihrem tatkräftigem Engagement, mit ihrem stets offenen Herzen und mit ihrem Gebet unterstützen.

Danke, dass Ihr uns helft, den uns anvertrauten Menschen vorübergehend ein menschenwürdiges Zuhause bieten zu können und ihnen einen guten Start in ihr neues Leben zu ermöglichen!

Ihr dankbarer Pfarrer
Franz Zeiger

Tiersegnung 2018 – Nachschau

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Bildnachweis: Grafikwerkstatt Hand & Maus – Diana Kohne

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