Willkommen in der Pfarre Linz – St. Peter!

Das Wort zum 24. Sonntag im Jahreskreis

„Wo ist Gott?“ – Diese Frage ist brandaktuell. „Wo ist er?“, fragen wir uns angesichts von Katastrophen, angesichts von Krieg und Terror auf unserer Welt. Und wir alle kennen menschliche Tragödien aus unserer unmittelbaren Umgebung, die uns nicht minder betroffen die Frage stellen lassen: „Wo ist Gott?

Das heutige Evangelium geht ebenfalls dieser Frage nach, aber behutsam. Jesus bedient sich dafür einiger Gleichnisse: Das Gleichnis vom Hirten und dem verlorenen Schaf, dann das Gleichnis von der verlorenen Drachme und schließlich das wohl bekannteste davon - das Gleichnis vom barmherzigen Vater. Das alles sind Bilder aus dem Reich Gottes. Wenn Jesus sagt: „so ist es im Himmel“, oder „die Engel Gottes freuen sich“, dann meint er damit: So ist Gott! Jesus zeichnet in diesen Gleichnissen Bilder eines sehnsüchtig suchenden Gottes. Bilder eines Gottes, der auf der Suche ist. Auf der Suche nach dem Menschen - aus Liebe, Tag und Nacht.

Wenn das stimmt, dann bedeutet das, dass ich ihm immer begegnen und ihn überall finden kann. Dann ist er mir immer nahe. Und möglicherweise geht gar nicht darum, Gott zu finden, sondern sich von ihm finden zu lassen.

Ich weiß, dass das alles nur schwer verständlich ist angesichts der erschütternden Tatsachen, die ich eingangs erwähnt habe. Dennoch gilt: Auch im Leid lässt Gott sich finden. Und mit dem Blick auf das Kreuz drängt sich mir der Gedanke auf: Vielleicht begegnet uns Gott im Leid auf eine besondere Weise.

Franz Zeiger, Pfarrer

 

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„...das habt ihr mir getan!“

Krieg und Terror zwingen Menschen, unter Lebensgefahr aus ihrer Heimat zu fliehen. Sie müssen dort ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen. Sie kommen in unser Land und besitzen kaum mehr als die Kleidung, die sie am Leib tragen.

In Linz angekommen werden sie in Zelten untergebracht – trotz Regen und Kälte. Es gibt für diese Menschen in unserer Stadt kein ordentliches Dach über dem Kopf, so scheint es.

Die Helferinnen und Helfer vor Ort sind am Limit ihrer Möglichkeiten und Kräfte. Die Lage ist desaströs.

Als Pfarrgemeinde wollen wir helfen, so gut es geht: Wir haben daher in unserem Pfarrheim vorübergehend Platz für 12 heimatlose Menschen geschaffen.

Im 25. Kapitel des Matthäusevangeliums sagt Jesus: „Was ihr für einen meiner geringsten Schwestern und Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

Liebe Spallerhoferinnen und Spallerhofer, ich bitte Sie vom Herzen, die uns für eine kurze Zeit anvertrauten Menschen wohlwollend in unserer Mitte aufzunehmen.

Ihr Pfarrer
Franz Zeiger

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Bildnachweis: Grafikwerkstatt Hand & Maus – Diana Kohne

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