Willkommen in der Pfarre Linz – St. Peter!

Das Wort zum 6. Sonntag im Jahreskreis

Im Evangelium dieses Sonntags hören wir vier Seligpreisungen und vier Weherufe Jesu. Der Evangelist Lukas bezieht sich damit auf die „Feldrede“ Jesu, während der Evangelist Matthäus die acht Seligpreisungen Jesu in der „Bergpredigt“ verortet.

Worum geht es inhaltlich? Gefragt ist, wie uns die Parallelstelle der Bergpredigt zeigt, die Armut vor Gott oder wie es wörtlich dort heißt die Armut „im Geiste“. Es handelt sich hier um die wahre Demut des Herzens, in der der Mensch seine eigene Niedrigkeit erkennt und sich eben deshalb ganz der Güte und Barmherzigkeit Gottes anvertraut. Diesen Menschen wird das Reich Gottes verheißen.

Weiters geht es um den Hunger und Durst nach Gerechtigkeit, dessen Lohn die wahre Sättigung bei Gott ist. Nur Gott kann uns wirklich gerecht machen; er ist unser Heil. Wenn Jesus in der Feldrede weiter von den jetzt Weinenden spricht, die dann „lachen“ werden, so heißt es parallel dazu in der Bergpredigt, dass die Trauernden getröstet werden. Gottes Heiliger Geist ist der wahre Tröster und Beistand; alle Trauer dieser Weltzeit wird einst hinweg genommen für die, welche die ewige Gemeinschaft mit Gott erfahren dürfen.

Und schließlich spricht Jesus ausdrücklich von denen, die „um des Menschensohnes willen“ leiden müssen: Sie ernten von anderen Unverständnis, ja Hass; sie werden aus der Gemeinschaft ausgeschlossen, beschimpft und in Verruf gebracht. Doch gerade diesen Zeugen für die Wahrheit des Glaubens gilt die Verheißung eines „großen Lohnes“ im Himmel. Ihnen ist wahrhaftig das Reich Gottes verheißen.

All das, was Jesus hier beschreibt und wozu er uns einlädt, sind innere Haltungen. Es geht um gute Einstellungen des Herzens, die zur rechten Zeit ihre Frucht bringen: schon jetzt in der Zeit, noch mehr aber in der Ewigkeit. Auch wir sind eingeladen, den Weg der Seligpreisungen zu gehen, um so einst im Chor der Seligen des Himmels Gott zu loben und zu preisen in Ewigkeit. Amen

Kurat Michael Lubega

 

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„...das habt ihr mir getan!“

Krieg und Terror zwingen Menschen, unter Lebensgefahr aus ihrer Heimat zu fliehen. Sie müssen dort alles, was ihnen vertraut war, ihre Angehörigen, ihre Freunde und ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen. Sie kommen in unser Land mit der verzweifelten Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Geborgenheit.

Im 25. Kapitel des Matthäusevangeliums sagt Jesus: „Was ihr für einen meiner geringsten Schwestern und Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

Wir haben daher im Jahr 2015 in unserem Pfarrheim Platz für zwölf heimatlose Menschen geschaffen. Unsere Pfarrgemeinde hilft seither, so gut es geht.

Viele Freundschaften sind gewachsen. Mittlerweile sind unsere syrischen Freunde nicht mehr aus unserer Pfarre wegzudenken.

Ich danke allen Spallerhoferinnen und Spallerhofern und allen Freundinnen und Freunden aus Nah und Fern, die unsere syrischen Gäste so liebevoll annehmen, die uns immer wieder mit ihrem tatkräftigem Engagement, mit ihrem stets offenen Herzen und mit ihrem Gebet unterstützen.

Danke, dass Ihr uns helft, den uns anvertrauten Menschen vorübergehend ein menschenwürdiges Zuhause bieten zu können und ihnen einen guten Start in ihr neues Leben zu ermöglichen!

Ihr dankbarer Pfarrer
Franz Zeiger

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... sind die tierischen Bewohner, die in unserem Pfarrhaus für mehr Leben sorgen, online!
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Bildnachweis: Grafikwerkstatt Hand & Maus – Diana Kohne

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