Willkommen in der Pfarre Linz – St. Peter!

Das Wort zum 3. Adventsonntag

Nach vergangenem Sonntag hören wir heute ein weiteres Mal Johannes rufen: „Ich bin die Stimme, die in der Wüste ruft: Ebnet den Weg für den Herrn!“ (Joh 1,23). Johannes der Täufer predigt in der Wüste und sieht sich als Stimme, die ruft, um Christus den Weg zu bereiten. Der Text fragt auch uns: Wo begegnet uns Christus? Wo übersehen wir ihn vielleicht?

Ich lade Sie ein, den Gedanken der Wüste noch etwas im Auge zu behalten: Die Wüste ist ja nicht nur im Neuen Testament ein zentraler Ort; die Wüste war schon für das Volk Israel ein ganz wichtiger Begriff: Dort geschahen prägende Glaubenserfahrungen, sie ist ein wesentlicher Ort der Gottesbegegnung. Gott leitete sein Volk durch die Wüste in das Gelobte Land. Erst der Weg durch die Wüste führte ins Land der Verheißung. Genau dort – in der Wüste, jenseits des Jordans – legt Johannes nun Zeugnis ab für das Licht: Jesus Christus (Joh 1,8). Welche Gedanken kommen Ihnen in den Sinn, wenn Sie an Wüste denken? – Wenn ich an Wüste denke, dann sind es Schlagwörter wie Dürre, Trockenheit, Hitze und Durst. Und ich frage mich: Wo sind meine persönlichen Wüsten, wo vertrocknen Beziehungen, wonach habe ich Durst? Und wo sind die Oasen, in denen ich Inspiration, Freude, Lebensmut und Hoffnung schöpfen kann?

Wenn wir uns darauf einlassen, uns unseren Wüsten zu stellen, können wir erfahren, dass uns Christus genau dort begegnet und schon längst da ist. In der Wüste erkennen wir unsere Grenzen und unsere Bedürftigkeit und sehen unser Elend. Und wir begegnen dem, der uns beisteht und aufhilft: Jesus Christus, der uns Licht sein will, wie es unser Evangelium heute formuliert.

Ebnen wir dem Herrn den Weg! Löschen wir unseren Durst und bereiten wir Jesus durch unsere Worte, aber v. a. durch unser Auftreten den Weg, sodass er einen Zugang zu uns und den Menschen findet, denen wir begegnen.

Pastoralassistent Michael Mitter

 

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„...das habt ihr mir getan!“

Krieg und Terror zwingen Menschen, unter Lebensgefahr aus ihrer Heimat zu fliehen. Sie müssen dort alles, was ihnen vertraut war, ihre Angehörigen, ihre Freunde und ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen. Sie kommen in unser Land mit der verzweifelten Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Geborgenheit.

Im 25. Kapitel des Matthäusevangeliums sagt Jesus: „Was ihr für einen meiner geringsten Schwestern und Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

Wir haben daher im Jahr 2015 in unserem Pfarrheim Platz für zwölf heimatlose Menschen geschaffen. Unsere Pfarrgemeinde hilft seither, so gut es geht.

Viele Freundschaften sind gewachsen. Mittlerweile sind unsere syrischen Freunde nicht mehr aus unserer Pfarre wegzudenken.

Ich danke allen Spallerhoferinnen und Spallerhofern und allen Freundinnen und Freunden aus Nah und Fern, die unsere syrischen Gäste so liebevoll annehmen, die uns immer wieder mit ihrem tatkräftigem Engagement, mit ihrem stets offenen Herzen und mit ihrem Gebet unterstützen.

Danke, dass Ihr uns helft, den uns anvertrauten Menschen vorübergehend ein menschenwürdiges Zuhause bieten zu können und ihnen einen guten Start in ihr neues Leben zu ermöglichen!

Ihr dankbarer Pfarrer
Franz Zeiger

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Bildnachweis: Grafikwerkstatt Hand & Maus – Diana Kohne

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