Willkommen in der Pfarre Linz – St. Peter!

Das Wort zum 1. Fastensonntag

Wir hören im Evangelium von Markus die Geschichte von der Versuchung Jesu in der Wüste. Es ist das erste Mal, dass Jesus in der Öffentlichkeit auftritt, nachdem er von Johannes dem Täufer getauft wurde. Doch anstatt in die Gesellschaft einzutreten und seine Botschaft zu verkünden, zieht Jesus sich in die Wüste zurück, um zu fasten und zu beten.

Die Wüste ist ein Ort der Einkehr, der Stille und der Prüfung. Dort wird Jesus 40 Tage und Nächte von Satan versucht. Die Versuchungen drehen sich um die Grundbedürfnisse des Menschen: Hunger, Macht und Erfolg. Doch Jesus widersteht ihnen und bleibt Gott treu.

Die Wüste ist aber nicht nur ein Ort der Versuchung, sondern auch ein Ort des Neubeginns. Nachdem Jesus die Versuchungen überstanden hat, verkündet er: "Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium!" Mit diesen Worten ruft Jesus uns alle dazu auf, unseren bisherigen Lebensweg zu überdenken und zu ändern. Die Fastenzeit ist eine Zeit der Umkehr, der Buße und der Vorbereitung auf das Osterfest.

Die Geschichte von Jesu Versuchung erinnert uns daran, dass auch wir ständig mit Versuchungen konfrontiert sind. Es kann die Versuchung sein, dem Konsumrausch zu verfallen, nach Macht und Reichtum zu streben oder uns selbst zum Maß aller Dinge zu machen. Doch Jesus zeigt uns den Weg, wie wir diesen Versuchungen widerstehen können. Indem wir uns auf Gott und sein Wort besinnen, können wir den Verlockungen der Welt widerstehen und unser Herz auf das Reich Gottes ausrichten.

Die Fastenzeit ist eine Gelegenheit für uns, unseren Glauben zu vertiefen und uns stärker auf Gott zu konzentrieren. Indem wir uns bewusst von bestimmten Dingen oder Gewohnheiten enthalten, öffnen wir Raum für Gott in unserem Leben. So können wir uns vom Materialismus lösen und uns mehr auf das Wesentliche konzentrieren. Es ist eine Zeit des Innehaltens, des Betens und der inneren Reinigung.

Lasst uns in dieser Fastenzeit unseren Weg mit Jesus gehen und lassen wir uns von ihm leiten. Lasst uns den Versuchungen widerstehen und uns auf Gott ausrichten. Lasst uns bereit sein für einen Neuanfang und darauf vertrauen, dass das Reich Gottes nahe ist.

Michael Lubega

 

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„...das habt ihr mir getan!“

Krieg und Terror zwingen Menschen, unter Lebensgefahr aus ihrer Heimat zu fliehen. Sie müssen dort alles, was ihnen vertraut war, ihre Angehörigen, ihre Freunde und ihr ganzes Hab und Gut zurücklassen. Sie kommen in unser Land mit der verzweifelten Hoffnung auf ein Leben in Frieden und Geborgenheit.

Im 25. Kapitel des Matthäusevangeliums sagt Jesus: „Was ihr für einen meiner geringsten Schwestern und Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“

Wir haben daher im Jahr 2015 in unserem Pfarrheim Platz für zwölf heimatlose Menschen geschaffen. Unsere Pfarrgemeinde hilft seither, so gut es geht.

Viele Freundschaften sind gewachsen. Mittlerweile sind unsere syrischen Freunde nicht mehr aus unserer Pfarre wegzudenken.

Ich danke allen Spallerhoferinnen und Spallerhofern und allen Freundinnen und Freunden aus Nah und Fern, die unsere syrischen Gäste so liebevoll annehmen, die uns immer wieder mit ihrem tatkräftigem Engagement, mit ihrem stets offenen Herzen und mit ihrem Gebet unterstützen.

Danke, dass Ihr uns helft, den uns anvertrauten Menschen vorübergehend ein menschenwürdiges Zuhause bieten zu können und ihnen einen guten Start in ihr neues Leben zu ermöglichen!

Ihr dankbarer Pfarrer
Franz Zeiger

Spallerhofer Tafel funkt SOS

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Bildnachweis: Grafikwerkstatt Hand & Maus – Diana Kohne

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